Atelier

Wie wir arbeiten.

Der Name

Warum „Atelier"?

Ein Atelier ist keine Manufaktur. Es ist auch keine Kanzlei und kein Studio. Es ist der Ort, an dem jemand mit der Hand arbeitet — nach einem Auftrag, nach Maß, mit Zeit für die einzelne Sache.

Wir haben den Namen nicht gewählt, weil er schön klingt. Wir haben ihn gewählt, weil er ein Versprechen ist. Jedes Projekt in unserem Atelier hat einen Namen, ein Gesicht und einen fertigen Zustand. Wir arbeiten an wenigen Dingen gleichzeitig. Wir kennen jedes davon in Ruhe.

Das Gegenteil eines Ateliers ist die Produkt-Plattform, die für zehntausend Kunden dieselbe Lösung verkauft. Beides hat seine Berechtigung. Für den Ort, an dem KI tatsächlich in Ihre Prozesse greift, halten wir den handwerklichen Weg für den ehrlicheren.

Grundsätze

Sechs Prinzipien, die unser Geschäft prägen.

  1. 01

    Kein Abo. Der Code gehört Ihnen.

    Wir verkaufen keine Plattform mit monatlichen Gebühren. Sie bezahlen den Bau einmal. Der fertige Code, die Dokumentation und alle Betriebsdaten gehören Ihnen. Sie können uns jederzeit verlassen, ein anderes Team übernehmen lassen oder das System intern weiterführen. Diese Arbeitsweise zwingt uns, Qualität zu liefern — nicht Abhängigkeit.

  2. 02

    Wir sagen nein, wenn nein die richtige Antwort ist.

    In etwa einem von fünf Erstgesprächen empfehlen wir, nichts zu bauen. Manchmal, weil der Prozess zuerst manuell aufgeräumt werden sollte. Manchmal, weil ein fertiges Standard-Werkzeug die bessere Wahl wäre. Manchmal, weil die Anforderung zu früh ist. Wir halten das für wichtiger, als einen Auftrag zu gewinnen.

  3. 03

    Wenige Projekte parallel.

    Unser Atelier hat eine feste Zahl gleichzeitig laufender Projekte. Das ist keine organisatorische Schwäche, sondern eine bewusste Entscheidung. Projekte brauchen Aufmerksamkeit — nicht Management-Reports über zwölf parallele Baustellen. Wenn wir gerade voll sind, setzen wir Sie auf eine Warteliste und sagen Ihnen offen, ab wann wir Zeit hätten.

  4. 04

    Datenhoheit vor Convenience.

    Bequemer ist oft der Dienst, der die Daten aus dem Haus trägt. Wir bevorzugen die Lösung, bei der Ihre Daten bleiben, wo sie sollen — in der EU, bei Ihnen, unter Ihrer Kontrolle. Das ist manchmal aufwendiger zu bauen. Es ist den Mehraufwand wert, und wir beraten Sie offen zu den Abwägungen.

  5. 05

    Preise im Gespräch, nicht auf der Website.

    Ein ehrlicher Preis braucht den konkreten Fall. Welche Systeme, welches Volumen, welcher Qualitäts-Anspruch? Drei Fragen, die den Aufwand deutlicher bestimmen als jede Pauschale. Darum besprechen wir Preise im Erstgespräch, nicht in einer Tabelle. Das Erstgespräch selbst ist kostenlos und unverbindlich.

  6. 06

    Wir bleiben, solange Sie uns brauchen.

    Ein Projekt endet, wenn das System läuft und Ihr Team es betreiben kann. Ab dann sind wir verfügbar, wenn Sie uns rufen — für Erweiterungen, neue Agenten oder eine jährliche Auffrischung. Aber wir sind nicht der externe IT-Partner, den Sie nicht mehr loswerden. Das ist kein Geschäftsmodell, auf das wir Wert legen.

I

Zuhören

Wir beginnen mit einem Tag im Haus. Prozesse verstehen, bevor wir Werkzeuge vorschlagen.

II

Entwerfen

Ein klarer Vorschlag: Was wird automatisiert, was nicht, was kostet es, was bringt es.

III

Bauen

Kleine Auslieferungen. Alle zwei Wochen sehen Sie, was funktioniert.

IV

Übergeben

Der Code gehört Ihnen. Wir bleiben nur, solange Sie uns brauchen.

Standort

Aus Moers, am Niederrhein.

Wir arbeiten aus Moers, am westlichen Rand des Ruhrgebiets, mit Blick auf eine Region, die vom deutschen Mittelstand geprägt ist — Maschinenbau, Logistik, Handel, Gesundheit. Das ist kein Zufall. Die Mandanten, mit denen wir am liebsten arbeiten, sind in dieser Region zu Hause: gewachsene Unternehmen mit gewachsenen Prozessen, in denen KI tatsächlich Arbeit abnehmen kann — nicht weil alles neu gemacht werden muss, sondern weil die bestehenden Abläufe an den richtigen Stellen entlastet werden sollen.

Wir kommen nach Möglichkeit zu Ihnen. Die erste Projektphase findet bei unseren Mandanten im Haus statt — am Niederrhein, im Ruhrgebiet, in ganz Nordrhein-Westfalen, manchmal weiter. Die folgende Zusammenarbeit läuft remote, mit regelmäßigen Präsenzterminen dort, wo sie sinnvoll sind.

Gesprochen wird Deutsch. Geliefert wird nach Maß.

Team

Wer bei uns im Atelier arbeitet.

Drei Menschen, die zusammen dafür sorgen, dass jedes Projekt ankommt. Klein genug, um direkt zu sprechen — und groß genug, um auf Dauer zu tragen.

Porträt Emre Kayahan

Emre Kayahan

Geschäftsführung

Brennt dafür, Prozesse zu finden, an denen Automatisierung tatsächlich Zeit und Nerven spart — ohne Hype, ohne Umstellungsdruck. Berät mittelständische Unternehmen zur Einbindung von KI-Agenten in gewachsene Systeme und hält das Atelier als Unternehmen zusammen, damit jedes Projekt konsequent durchgezogen wird.

LinkedIn
Porträt Hüdaver Kalma

Hüdaver Kalma

Head of Engineering

Bringt Expertise in Robotik, Forschung und Entwicklung sowie in der Gestaltung von Software-Architekturen mit. Begleitet mittelständische Mandanten bei Architektur-Entscheidungen für KI-Agenten — damit das Ergebnis nicht nur heute funktioniert, sondern auch in Jahren noch sauber wartbar und erweiterbar bleibt.

Porträt Dennis Klasen

Dennis Klasen

Head of Marketing

Verbindet gestalterisches Gespür mit einem klaren Blick für Wirkung. Übersetzt, was ein Agent technisch leistet, in Sprache, die Mandanten und deren Kunden verstehen — und berät Unternehmen, wie sie ihren KI-Einsatz nach außen glaubwürdig kommunizieren, ohne in Hype zu verfallen.

Mandanten

Mit wem wir arbeiten — und mit wem nicht.

Für uns passend

Unsere Mandanten sind typischerweise mittelständische Unternehmen zwischen 20 und 500 Mitarbeitern, die einen konkreten Prozess automatisieren wollen — nicht ein abstraktes „KI-Programm" starten. Sie haben eine gewachsene IT-Landschaft, in der ein ERP aus den 2000er-Jahren neben einem Cloud-CRM und Excel-Tabellen steht. Sie suchen einen Partner, der das Bestehende ernst nimmt und damit arbeitet, statt es zu ersetzen.

Wir arbeiten besonders gerne mit Logistik, Handel, Versicherung, Industrie und technischen Dienstleistern — Branchen mit vielen wiederkehrenden Vorgängen und klaren Prozessen hinter der Oberfläche.

Wir arbeiten nicht an

Überwachungstechnologie, Glücksspiel, Anwendungen für politisches Mikro-Targeting. Auch nicht an Projekten, bei denen der Hauptzweck darin besteht, Menschen zu ersetzen, statt sie zu entlasten. Die Unterscheidung ist nicht immer einfach, aber wir führen sie.

Wer uns anfragt und in eine dieser Kategorien fällt, bekommt im Erstgespräch eine ehrliche Absage.

FAQ

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit.

Wie viele Projekte laufen bei Ihnen gleichzeitig?

Typischerweise drei bis fünf. Jedes davon bekommt echte Aufmerksamkeit — das ist die ganze Idee hinter dem Atelier-Modell. Wenn wir voll sind, bitten wir um Geduld oder empfehlen einen Kollegen. Wir ziehen nicht auf.

Arbeiten Sie vor Ort oder remote?

Beides, aber in einer bestimmten Reihenfolge. Die erste Projektphase findet bei Ihnen im Haus statt — wir müssen die Prozesse, das Team und die Systeme sehen. Die folgende Zusammenarbeit läuft überwiegend remote, mit Präsenzterminen zu Meilensteinen. Das spart Reisezeit und hält die Reaktionszeit niedrig.

Übernehmen Sie Haftung für einen produktiven Agenten?

Im Rahmen unserer Verträge: ja. Wir schließen mit jedem Mandanten klar definierte Service-Levels ab, die das übliche Haftungsverhältnis bei Individualsoftware abbilden. Unbeschränkte Haftung für indirekte Schäden übernehmen wir wie branchenüblich nicht. Die Details klären wir vor Vertragsschluss.

Wie ist Ihr Vertragsmodell — Festpreis oder Time-and-Materials?

Wir bevorzugen Festpreise für klar umrissene Projektabschnitte. Das gibt beiden Seiten Klarheit und motiviert uns, eng und effizient zu arbeiten. Für längere Begleit-Aufträge — etwa Betriebs-Begleitung nach dem Livegang — rechnen wir nach Zeit, transparent und monatlich abgerechnet.

Kann ich Referenzkunden kontaktieren?

Ja, im Rahmen des Erstgesprächs. Wir schlagen einen oder zwei Referenzkunden vor, mit denen Ihre Situation vergleichbar ist, und vermitteln den Kontakt — nach Absprache mit den Kunden selbst. Der Gesprächsinhalt bleibt vertraulich zwischen Ihnen beiden.

Wie gehen Sie mit Vertraulichkeit um?

Wir unterzeichnen vor jedem Projekt eine Vertraulichkeits-Vereinbarung, wenn Sie das wünschen. Geschäftsdaten, die wir im Rahmen eines Projekts sehen, werden nicht geteilt, nicht als Referenzmaterial verwendet und nicht für spätere Projekte wiederverwendet. Die Grenze ist uns wichtig.

Nächster Schritt

Ein Gespräch. Keine Präsentation.

45 Minuten. Wir hören, welche Prozesse Sie aufhalten, und sagen offen, ob wir helfen können — oder nicht.

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